Yoga
Yoga
Techniken und Methoden
Yoga
ist der Überbegriff
für eine ganze Reihe von Techniken
und
Methoden,
die den Menschen von seinen Leiden befreien soll oder diese
mindern. (autogenes Training)
In Yoga
steckt das Wort "Joch" was soviel wie "anschirren,
anbinden" bedeutet. Hiermit ist gemeint:
Beim Yoga
werden 2 Dinge zusammengefügt - eine
Einheit wird hergestellt, eine Lenkung kann stattfinden.
Damit wäre der Weg zum Yoga
schon grob umrissen:
Yoga soll Ihnen zur
Einheit verhelfen und Ihnen die Kontrolle
über Ihre eigenen
Antriebskräfte
ermöglichen, so dass Sie Ihren Weg
zielgerichtet zur
Befreiung
von Ihren Leiden finden können. Ihre Sinne und
Gedanken
werden unter Ihrer eigenen Herrschaft Ihren Körper zu Ihrem
Instrument
machen.
Der
Ursprung des Yoga
Alle modernen Yoga-Methoden
basieren hauptsächlich auf den
Lehren der
"Yogasutras von Patanjali", die vor ca. 2000 Jahren verfasst wurden. Es
handelt sich hierbei um knapp 200 Sutren, die Ihre Aussagen streng auf
einen Punkt bringen.
Yoga
Arten
Kernelement der Lehre von Patanjali ist der achtgliedrige Pfad des Yoga (nicht zu verwechseln mit den Unterschiedlichen Yoga-Arten!)
- Yama (allgemeine Regeln)
- Niyama (besondere Regeln)
- Asana (Körperhaltung, Sitzhaltung)
- Pranayama (Atemübungen)
- Pratyahara (Zurückziehen der Sinne)
- Dharana (Konzentration)
- Dhyana (Meditation)
- Samadhi (Eins-Sein)
Samadhi
kann zeitweise oder auch als Dauerzustand erreicht
werden. Damit haben Sie das Ziel "vollkommenen Glückes"
erreicht.
Es gibt verschiedene Richtungen
des Yoga. Die Unterschiede
der verschiedenen Arten
verlaufen teilweise fließend.
Viele Yogis
empfehlen allerdings, Yoga als ganzheitlich zu
betrachten
und Übungen aller Yoga-Arten
zu praktizieren. Die Entwicklung
Ihres
Körpers, Ihres Geistes und Ihrer Seele wird so am
wirkungsvollsten
geholfen.
Natürlich ist es möglich, dass Sie
während Ihrer persönlichen
Entwicklung und Ihrer verschiedenen Lebensphasen unterschiedliche
Schwerpunkte setzen.
Hier
noch einige Yoga-Arten:
- Hatha Yoga
- Karma Yoga
- Bhakti Yoga
- Bikram Yoga
- Ashtanga Yoga oder Power Yoga
- Iyengar Yoga
Es empfiehlt sich einen Yoga-Übungsplan
zu
erstellen, nach dem Sie
praktizieren. Aber viel wichtiger als die Einhaltung eines
Übungsplanes
ist beim Yoga,
dass Sie auf die Signale Ihres eigenen Körpers
hören.
Denn dieser weiß am Besten, was ihm gut tut und
wie weit Sie
gehen
können. Sollten Sie bei den Übungen einen Schmerz
verspüren, so ist
dies ein Zeichen dafür, das Sie es übertrieben haben.
Allerdings
sollten Sie Schmerz nicht mit einem wohligen "Ziehen" während
der
Dehnung verwechseln.
Yoga
Übungen:
"Der Sonnengruß"
Der
Sonnengruß
ist die klassische
Yoga-Aufwärmübung. Angeblich sollen
500 Muskeln
am Sonnengruß beteiligt sein. Sie sollten diese
Übung am
Besten 3 mal hintereinander ausführen.
Ein mehr an
Aufwärmung ist
besser als ein zu wenig. Ihr Verletzungsrisiko sinkt nach gutem
Aufwärmen erheblich.
Yoga
Übungsfolge: (stehende Ausgangsposition)
- Nehmen Sie beide Hände an den Brustkorb und atmen Sie aus
- Atmen Sie ein und strecken Sie beide Arme gleichzeitig nach oben und hinten, führen Sie Schultern, Schulterblätter zusammen, Gesäß anspannen
- Ausatmen, beugen Sie den Oberkörper nach unten und berühren Sie mit beiden Händen den Boden
- Atmen Sie ein und strecken Sie dabei das linke Bein nach hinten, den Fuß aufsetzen. Strecken Sie das rechte Bein nun gut und richten Sie den Oberkörper auf
- Atem nun anhalten und auch das zweite Bein nach hinten stellen, drücken Sie die Arme durch
- Atmen Sie aus, dabei Stirn und Brust den Boden berühren lassen
- Wieder einatmen und dabei den Oberkörper anheben
- Atmen Sie aus. Dabei kommt Ihr Becken nach oben, Ihre Fersen werden auf den Boden gedrückt, die Arme sind durchgedrückt
- Einatmen, dabei stellen Sie ihren rechten Fuß nach vorne (umgekehrt zu Nummer 3), Arme aufrichten und nach hinten strecken
- Atmen Sie aus und lassen Sie dabei auch den linken Fuß nach vorne kommen, Beine durchstrecken, die Hände auf dem Boden
- Einatmen und beide Arme über den Kopf strecken
- Atmen Sie wieder aus und führen Sie beide Arme zur Hüfte
Dies wäre ein
halber Zyklus. Wiederholen Sie diese
Yoga-Übungsfolge
dann mit dem anderen Bein, damit Sie diesen
Beenden können.
Trikonasana
(oder die Dreiecksübung) masiert die
Gedärme, streckt den Rücken und dehnt viele
Rücken- und Bauchmuskeln.
Yoga Übungsfolge
- Stehen Sie gerade, beide Hände in der Hüfte
- Atmen Sie ein und heben Sie den linken Arm. Spreizen Sie die Beine ca. 1 Meter auseinander
- Atmen Sie aus und beugen Sie den linken Arm nach rechts runter. Gleiten Sie dabei mit dem rechten Arm am rechten Bein hinunter in Richtung Fuß
Halten Sie diese Stellung so tief es Ihnen möglich ist. Achten Sie darauf, dass Ihre Hüfte in gerader Linie bleibt. Führen Sie diese Yoga-Übung zu beiden Seiten aus und versuchen Sie die Position pro Seite ca. 30 Sekunden bis 1 Minute zu halten.
Sarvangasana
(oder der Schulterstand) ist
die Königin der Yoga-Übungen.
Manche Yogis halten sie für die wichtigste Übung. Die
positiven
Wirkungen auf den Körper sind auch hier manigjaltig.
Yoga Übungsfolge
- Legen Sie sich auf den Rücken. Die Beine geschlossen halten. Ihre Hände liegen mit den Handflächen nach unten auf dem Boden
- Heben Sie Ihre Beine nun mit langsamen, fließenden Bewegungen an
- Nun das Becken anheben
- Unterstützen Sie Ihren Rücken mit den Händen
- Richten Sie sich nun ganz auf und achten Sie darauf, dass Ihr Körper eine möglichst gerade Linie bildet
- Bleiben Sie so lange in dieser Stellung, wie es Ihnen angenehm ist.
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