Entstehung des Tennissports

Tennis,
der weiße Sport - so wurde und wird
Tennis auch heute
noch genannt, obwohl die früher streng geregelte
Kleiderordnung im Tennis
längst einer informelleren Regelung
gewichen ist.
Begonnen hat im Tennis alles vor einigen hundert Jahren
in den Klosterhöfen Frankreichs. Zur Entspannung wurde dort
mit den Handflächen Ball gespielt. Später setzte sich
die Sportart Tennis
in den Ballspielhäusern weiter fort, wurde
aber dann mittlerweile bereits auf einem Spielfeld gespielt.
Allerdings
gab es zur damaligen Zeit beim Tennis noch nicht die Ballwechsel
zwischen zwei oder mehreren Partnern wie wir sie heute kennen, sondern
es wurde gegen eine Wand Tennis gespielt.
Tennis wurde 1874 sogar erstmalig patentiert. Der Engländer Walter Clopton Wingfield hatte eigens dafür neue Regeln entwickelt und benannte seine Version des Tennis nach den alten Griechen, die auch schon einen Faible für Ballspiele hatten, Sphairistike. So wie wir Tennis heute kennen und spielen, ist es seit 1877 üblich. Im englischen Wimbledon, wo sonst, wurden beim ersten Turnier Regeln aufgestellt, die bis heute im Tennis für alle Tennisspieler Gültigkeit haben.
Tennis
erfreute sich bis in die 30er Jahre des zwanzigsten
Jahrhunderts
großer Beliebtheit als Breitensport. Mit der
Einführung des Profitennis
war die Teilnahme an den wichtigen
Turnieren nur noch den Profisportlern im Tennis vorbehalten. Erst knapp
vierzig Jahre später änderte sich dies wieder, als im
Tennis Turniere eingeführt wurden, die allen interessierten
Tennisspieler offen standen.
Tennis
– wie ist dieser Name eigentlich entstanden?
Dazu muss man wiederum einige hundert Jahre zurückgehen. Dann stößt man auf ein Ballspiel, dass die Engländer als ‚tenes’ bezeichneten. Vermutlich haben sie dieses Wort aus dem Französischen entlehnt und zwar von der Befehlsform des Wortes ‚halten’, was auf Französisch ‚tenez’ bedeutet. Die gegnerische Seite wurde bei den ersten Formen des Tennis wahrscheinlich mit diesem Ausruf dazu angehalten den Aufschlag des Gegners nicht durchgehen zu lassen, sondern zu halten, damit die Gegner keinen Punkt machen konnten.