Handball
Handball ist ein
Teamsport für
alle Männer und alle Frauen. Er wird sogar heutzutage im
Seniorenbereich gespielt.
Er kam um 1900 in Skandinavien auf und wurde nach dem 1. Weltkrieg in
Deutschland zur heutigen Form des Mannschaftssportes entwickelt.
Ursprünglich auch als Feldhandball (als Groß- und
Kleinfeldhandball) verbreitet, wird Handball heute offiziell nur noch
als Hallenspiel
betrieben. Hallenturniere
sind heutzutage auch keine
Seltenheit mehr. Im Sommer an den Stränden bietet sich sogar
ein Spiel namens Beach -
Handball an. Hier spielt man auf einem
Sandfeld in Größe von 27 x 12 m.
Dafür
sieht hier die Feldbeschreibung etwas anders aus als beim
Hallenhandball.
Aber interessant allemal.
Beim Handball geht es eigentlich darum, den Ball am Torwart vorbei in
das gegnerische Tor zu werfen. Die Mannschaft, die nach Spielzeitende
die meisten Tore erreicht hat, gewinnt das ganze Match.
Beim Handball darf der Ball allerdings nicht mit dem Fuß gespielt werden und nie länger als drei Schritte oder drei Sekunden am Stück gehalten werden. An für sich ist zu sagen, dass 2 Mannschaften zu je 7 Spielern (6 Feldspielern und 1 Torwart) und dazu noch 5 Auswechselspieler versuchen, einen Hohlball, dessen Umfang für Männer ca. 58 - 60 cm hat und für Frauen 54 - 56 cm, ins gegnerische Tor, welches 3 x 2 m groß ist, zu werfen. Eine Spielzeit ist angegeben für Männer mit 2 x 30 Minuten und für Frauen 2 x 25 Minuten. Ein Handballfeld umfasst ungefähr 38 - 44 m x 18 - 22 m. Die Tore sind 2 m hoch. Vom Tor aus in 6 m Länge befindet sich die Torraumlinie. Die Freiwurflinie weitere 3 m von der Torraumlinie in Richtung Mittellinie. Ecken sind hierbei auch vorhanden.
Handball Wurftechniken
Ein gewisser Schlagwurf, manchmal
aber auch Stemm- oder
Kernwurf
genannt, ist die erste Vorraussetzung und die wichtigste Grundtechnik
des Werfens im Handball. Hier wirft der Spieler aus dem Stand heraus,
d. h. die Füße haben Bodenkontakt. Diese Wurfform
ist die härteste im Handballsport.
Es können
Ballgeschwindigkeiten
von bis zu 130 km/h erreicht werden. Mit
reduzierter Kraft wird er als Pass gespielt, aber mit voller Kraft
dient er als Torwurf aus der zweiten Reihe.
Beim Sprungwurf
ist es wiederum anders. Hier fängt man in
einer Vorbereitungsphase an. Es wird angelaufen, abgesprungen und in
der Luft erhält man seine Hauptphase, wird geworfen, aber in
der Endphase kommt der Spieler wieder beidbeinig auf den Boden
zurück. Egal ob er auf sein Sprungbein oder Anlaufbein
zurück kommt. Bodenkontakt muss dann wieder hergestellt sein.
Sehr empfehlenswert für das Handballspiel ist eine Variation
verschiedener Techniken.
Es kann sich gedreht oder auch gehoben werden.
Alles ist erlaubt, im Rahmen der allgemeinen Regeln natürlich.
Abwehr im
Handball
Und sehr wichtig beim Handballspiel ist
die richtige Abwehr.
Eine
Spielart ist die 6:0 - Abwehrformation.
Sie ist die meistgespielte
Variante und zugleich auch die einfachste. Hier stehen bei sehr
defensiven Systemen 6 Abwehrspieler in einer Reihe unmittelbar am
Kreis. Diese Variante ist bestens geeignet für
Anfängerteams.
Der Mittelblock spielt die wichtigste Rolle. Er bildet mit dem Torwart
das Herzstück. Die beiden Spieler in der Mitte blocken die
Würfe des angreifenden Rückraums. Dabei wird eine
Ecke des Tores abgedeckt, in der anderen steht natürlich der
Torwart. Die Aufgabe der Halbverteidiger liegt darin, die vom
gegnerischem Rückraum geschaffenen Lücken zu
schließen.
Die Außenverteidiger
versuchen
lediglich, ihren Gegenspieler aus dem Spiel zu nehmen, durch ein
offensives Decken, während der gegnerische
Außenspieler
sich dem Rückraum anbietet.
7m Strafwurf im Handball
Ein 7 m ist ein Strafwurf im Handball. Hier sind nur der Torwart und der Spieler beteiligt. Dieser Strafwurf wird durch einen Pfiff des Schiedsrichter eingeleitet und bedarf der Regel, nicht länger als 3 Minuten den Ball festhalten. Wurftäuschungen sind allerdings erlaubt.
Nun zu
den Regeln
für das Handballspiel.
Regeln
müssen und sollten unbedingt eingehalten werden, wie in jedem
anderen Sport auch. Ansonsten ist der Schiedsrichter knallhart.
1. Man darf immer nur die besagten drei
Schritte machen, dann muss der
Spieler mit dem Ball prellen.
2. Der Ball darf auch wie schon beschrieben nur drei Sekunden in der
Hand gehalten werden, danach muss man wieder prellen.
3. Der Ball darf auch nur 2 mal in die Hand genommen werden. Das erste
mal ist direkt beim Fangen und das 2. mal erfolgt, wenn man den Ball in
die Hand nimmt um zu passen oder zu werfen. Nach dem zweiten mal in die
Hand nehmen muss man sofort abspielen.
4. Der Ball darf auch nie mit dem Fuß berührt
werden, einzige Ausnahme ist natürlich der Torwart.
5. Man darf beim Werfen nicht über den Kreis, eine vom Tor 6 m
entfernte Linie treten. Die Linie ist im Halbkreis um dass Tor (wie
schon beschrieben).
6. Fair ist es auch, wenn man nie zu hart an einen Spieler herangeht.
7. Wenn man im Handball im Angriff ist, laufen alle Spieler der
jeweiligen Mannschaft auf das gegnerische Tor zu. Ein Spieler hat nun
den Ball. Er entschließt sich durchzugehen und zu werfen,
aber wenn der Spieler zu hart gegen den Abwehrspieler rammt, wird ein
sogenanntes Stürmerfoul abgepfiffen.
Wird
abgepfiffen gibt es meistens einen Freiwurf für die
gegnerische Mannschaft.
Bei den Regeln 6 und 7 wird, wenn das Foul zu hart war eine 2 Minuten
Strafe, die gelbe oder aber auch die rote und gleichzeitig
disqualifizierende Karte gezogen. Die 2 Minuten Strafe darf 2 mal
verhängt werden, doch wenn es das dritte mal passiert, wird
der Spieler für dieses Spiel vom Platz geschickt.
Viele
Turniere werden geboten und auch angenommen. Oder aber wieviele
Spitzensportler holten schon Goldmedaillen bei verschiedenen
Wettkämpfen.
Handball ist ein sehr schöner Sport, auch wenn er bei uns
heute ausschließlich nur noch als Hallenhandball fungiert.