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  • Muskelaufbau mit Creatin

     

    Creatin Muskelaufbau

    Creatin Muskelaufbau Creatin ist ein Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels. Die Leber und Nieren bilden Creatin aus Glycin und Arginin. Hat der Muskel Creatin aufgebaut, wird hierdurch die hypoglykämische Insulinwirkung verstärkt. Außerdem wird im Muskel die Aufnahme von Zucker gesteigert.

    Hersteller von creatinhaltigen Präparaten versprechen einen beschleunigten Muskelaufbau. Insbesondere Bodybuilder und Gewichteheber sollen von den Energiereserven, welche kurzfristig zur Verfügung stehen, profitieren. In den Muskelzellen wird Wasser eingelagert, wodurch sich die Muskelzellen vergrößern. Die konstante Einnahme von Creatin soll einen Muskelaufbau um fünf Kilogramm bewirken.

    In Auftrag gegebene Studien zum Thema Creatin und seiner tatsächlichen Wirkungsweise bzw. belegbaren Wirkung bestätigen teilweise die Herstellerangaben. Die betreffenden Studien gehen von der Wahrscheinlichkeit aus, dass sowohl die Proteinproduktion durch in den Muskelzellen herbeigeführte Wassereinlagerungen, als auch eine Verstärkung der Muskelbildung erreicht wird. Eine Zunahme der Muskelmasse trifft laut Studien insbesondere auf Personen, die mittelmäßig trainiert sind, zu.

    Ebenfalls belegt wurde eine, überwiegend Bodybuilder und Gewichteheber betreffende, gesteigerte Leistungsfähigkeit. Creatin wirkt leistungsfördernd aufgrund verzögert eintretendender Ermüdung. Ebenso bestätigen fundierte Studien eine zeitlich verkürzte Regeneration der Kräfte.

    Funktionsweise des Creatin

    Creatin MuskelaufbauAls ein Zwischenprodukt des intermediären (des dazwischen liegenden) Stoffwechsels wird Creatin in den Nieren und der Leber aus den Aminosäuren Glycin und Arginin zu Creatin, unter der Herstellung von Methylierung von Methionin und Guanidinessigsäure herausgebildet. Also ist der Körper zur Eigensynthese im Stande. Hierdurch ist nur eine geringe Zuführung von außen über die Nahrung erforderlich.
    Creatin kommt überwiegend in Fisch und Fleisch vor. In 100 Gramm Lebensmittel sind ca. 0,5 Gramm Creatin enthalten. Geschieht die Zuführung von Creatin über die Nahrungsaufnahme, wird dieses im Dünndarm absorbiert und gelangt anschließend in den Blutkreislauf, über den es ins Herz, in andere Organe und in die Muskeln gelangt. Ausgeschieden wird es letztendlich über die Niere.

    Nebenwirkungen bei Einnahme von Creatin

    Da der Körper bei nahrungsergänzender Einnahme von Creatin mit einer Reduktion der körpereigenen Produktion von Creatin reagiert, wird von einer zusätzlichen Supplementierung von Creatin abgeraten, weil zudem die beabsichtigte zusätzliche Wirkung nicht erreicht wird. Ein weiteres Problem ist, dass der Körper ungefähr einen Monat lang die Eigenproduktion bei Supplementierung von Creatin einstellt.

    Wird Creation über einen längeren Zeitraum eingenommen, können Muskeln, aufgrund der durch Einnahme von Creatin zunehmenden Trainingsphasen, verhärten. Eine stärkere Anfälligkeit für Verletzungen ist nicht ausgeschlossen. Von daher wären Vor- und Nachteile einer Nahrungsergänzung mit Creatin abzuwägen.

    Insbesondere, wenn Creatin längere Zeit überdosiert eingenommen wird, häufen sich Muskelverletzungen und Muskelkrämpfe.

    Kurz vor Trainingseinheiten eingenommen, kann Creatin Magen-Darmprobleme verursachen.