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    Ballet ist die Kunstform der Verschmelzung von Körper und Geist

     
    Ballet

    Ballett ist der Ausdruck vollkommener Schönheit, Eleganz und Grazie. Ihm gilt die Bewunderung eines großen kunstinteressierten Publikums. Menschen aller Altersgruppen begeistern sich für Ballett, denn es ist schlechthin die Kunst der Disziplin des Körpers und des Geistes.

    Ballett als Name leitet sich vom italienischen“ ballo“ab, übersetzt bedeutet das "der Tanz". Es ist die klassische Form des Bühnentanzes, der Ende des 15. Jahrhunderts an italienischen Höfen seinen Anfang nahm. Er wurde von den höfischen Frauen und Männern der edlen Gesellschaft im Rahmen einer Handlung, die stets theatralisch war, mit Gesang und Dialog aufgeführt.

    Das Ballett entwickelte sich gegen Ende des 16. Jahrhunderts zu einem wesentlichen Bestandteil der Pariser Oper und wurde von da an nur noch von Berufstänzern aufgeführt. Ab dem Jahre 1681 durften in dieser Stadt auch Tänzerinnen ihre künstlerische Darbietung des Balletts zum Ausdruck bringen.

    Die Ballet-Choreographie

    BalletBallett als Choreographie, welche die eigentliche Grundlage für die Technik darstellt, wurde etwa 1680 von Feuillet geschaffen. Die Choreographie gilt als Erfindung der Tanzschrift und wäre heutzutage nicht mehr wegzudenken.

    Ballett in seiner romantischen Form, begann mit Carlo Blasis im Jahre 1830. Besonderer Ausdruck des romantischen Balletts ist der Spitzentanz. Als erste Primaballerina wurde Maria Taglioni in Paris bezeichnet. Ihre Tanzdarbietungen waren stets erfüllt von sentimentalem und romantischem Ausdruck des Gefühls.

    Die Ballettkunst der Bühne wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch Richard Wagners Opernreform eingeschränkt. Dadurch fand sie nur noch Verwendung in Ausstattungsstücken. Erst mit dem Petersburger Kaiserlichen Theater und den Tänzerinnen Tamara Karsawina sowie Anna Pavlowa, deren Darbietung des sterbenden Schwans bis heute noch Legende ist, erwachte das Ballett zu neuem Leben.
    Ballett Russes, das aus den Tänzern des Petersburger Kaiserlichen Balletts bestand, wurde 1907 von Diaghilev gegründet, der damit auf Tournee ging. Er erlangte mit L`oiseau de Feu, übersetzt der Feuervogel, nach Musik von Strawinsky und mit Ballettmeister Fokin einen Weltruf. Bis zu seinem Tod im Jahre 1929 blieb das Ballet Russes das berühmteste Ballettensemble der ganzen Welt.

    BalletModernes Ballet

    Ballett heute, das moderne Ballett, macht sich durch die amerikanischen Einflüsse sehr stark bemerkbar. Mit dem Entstehen des American Ballet Theatre und dem New York Ballet gab es neue Zentren der Kunst. Weitere prägende Rollen spielen das Bolschoi Theater in Moskau, das Kirov Ballet in Leningrad und das Royal Ballet in London, ebenfalls das Ballett der Pariser Oper.

    Ausdruck BalletBallett als Entwicklung des Ausdrucktanzes gab viele Anregungen, wie auch das Ballett in einem ständigen Aufbau und Wandel begriffen ist, deshalb Strömungen des Zeitgeistes aufnimmt und weiterentwickelt. Namen wie Margot Fonteyn oder Rudolf Nurejew sind jedem Kunstkenner der Ballettszene ein Begriff. Nederlands Dance Theatre oder Pina Pausch als Revolutionärin der Tanzszene haben Anhänger des modernen Balletts längst in ihr Herz geschlossen.

    BalletBallett als Form des Tanzes ist Anmut und Schönheit - es erfreut sich insbesondere bei Mädchen eines hohen Beliebtheitsgrades. Welches junge Mädchen hegt nicht den sehnsüchtigen Wunsch, einmal Ballerina zu werden? 
    Diese Kunstart des Tanzens fördert auch die Disziplin und Beherrschung des Körpers und des Geistes. Eine Affinität zu Bewegung, Musik und Tanz sollte beim Erlernen dieser Tanzkunst unbedingt vorhanden sein. Wer die klassische Musik liebt, der ist in diesem Genre gut aufgehoben.
    Wer den Ehrgeiz hegt, einmal Ballett als Berufswunsch zu verwirklichen, der sollte recht früh damit beginnen.
     
    Zum Ballet gehört auch schauspielerisches Talent und ein Hang zur Dramatik, die in jedem Stück seinen Ausdruck findet. Die Liebe zur Kunst und den ästhetisch schönen Dingen des Lebens ist bei professionellen Ballettänzern immer vorhanden und kommt in ihren Darbietungen stets zum Ausdruck.